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“Turn your trash into cash.” Der Radiospot der auf Page.FM läuft, ruft zum hemmungslosen Floh-Vermarkten auf und sucht nach Anbietern von Altem und Gebrauchtem aus der Region. Während ich auf der 98 Richtung Page fahre taucht doch tatsächlich am Wegesrand ein Markt wie aus dem Nichts auf. Donnerwetter. Da es Indianerland ist, tummeln sich nur Indianer auf dem Markt, auf dem alles Mögliche vom täglichen Bedarf bis zum Traumfänger vertrieben wird. Besonders ins Auge fällt mir der Stand des alten Indianer Mannes mit in Tüten verpacktem “Krautzeug”. Ich frage, ob das Medizin ist, welche Wirkungsweise es hat und ob mal ein Foto machen könne. Nein, ein Foto machen, das sei ihm nicht soo recht. Man rauche die “Medizin” jedenfalls und fühle sich anschließend wohlig, soviel wollte er dann doch verraten.

Weiter geht es aber zum Antelope Canyon. Dieser Canyon liegt unter der Erde und ist eigentlich eine Höhle. Durch die Decke dringt Sonnenlicht, was untertags zu einem einzigartigen Farbenspiel führt. Der Zugang erfolgt von oben und man erkennt den Eingang gar nicht ohne Hilfe des indianischen Guides. Der Canyon darf nicht ohne Führer betreten werden, da dauerhaft Flutgefahr besteht und insofern eine gewisse Ortskundigkeit dem Vergnügen nicht abträglich ist. Gut allerdings, dass ich den Besuch nicht am Ende einer vierwöchigen US-Reise gemacht habe, sonst wäre es wohl im wahrsten Sinne des Wortes eng geworden mit dem Einstieg.


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Nichts Neues im Osten: Es bleibt kalt. Und ohne Scheckkarte geht in Amerika gar nix!
Ich war am Abend noch nach Page gefahren, einem kleinen Ort am Lake Powell und auf der Grenze zu Utah. Ganz in der Nähe finden sich Horseshoe Bend, die schönste Schleife des Colorado River und Antelope Canyon, ein unter der Erde liegender Canyon. Beides werde ich mir auf der “Rückfahrt” nach Vegas ansehen. Page selbst ist das bekannte Tankstelle-Motel-Diner Nest mit dem man die USA ausserhalb der Millionenstädte verbindet. Insofern dient Page auf mir der Durchreise. Ich will erstmal ins Marlboro Country.
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Den zweiten Tag habe ich mich ein bischen in Beverly Hills und Hollywood umgesehen. An dem Beverly Hills Straßenchild habe ich eine geschlagene Stunde gestanden und auf Passanten gewartet, die mal ein Foto von mir knipsen. Pustekuchen. Kein Fussgänger unterwegs. Nur SUVs mit getönten Scheiben, sodass man nicht reingucken wie reich und schön die Insassen wirklich sind.
Einen wahrhaft unvergleichlichen Ausblick über die gesamte vier Millionen schwere Stadt der Engel hingegen bietet das Observatory im Griffith Park. Von hier schießt man auch die besten Bilder vom Hollywood Sign, es sei denn man macht sich auf zum Mulholland Drive, wo man bis auf 100m an das Hollywood Sign herankommt. Das Beverly Hills Hotel ist auch fotograf- und musikalisch berühmt, es ist das Coverbild des Eagles Albums Hotel California.
Den Hollywood Blvd – Epizentrum der Traumfabrik Hollywood, hier findet im Kodak Theatre die Oscar Verleihung statt – muss man wegen des roten Teppichs und der Sterne auf dem Bürgersteig wohl mal gesehen haben, machen die Touristenmassen aber nicht wirklich zu enem attraktiven Ausflugsziel. Das der Herr im Anzug mir dann nicht die Hand gereicht hat, fand ich auch albern.

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Welcome to Hollywood! What’s your dream? Everybody comes here. This is Hollywood! Land of dreams. Some dreams come true, some dont. But keep on dreaming – This is Hollywood! Always time to dream. So keep on dreaming!
Nach 13 Stunden endlich da. Erstmal muss ich feststellen, dass ich überhaupt nicht geträumt habe, weil ich nämlich nicht geschlafen habe während des Fluges von München nach Los Angeles.
Bevor ich das nachholen kann muss ich auch zunächst mein Auto abholen und zum Hotel, dem Radisson Westside nicht weit entfernt von Santa Monica und seinen Stränden, was ich mir heute direkt auch noch anschauen werde. Hotels kann man für die USA übrigens super bei Hotwire.com buchen. Hier bekommt man Restplätze für Top-Hotels meist bis zu 50% günstiger, weil Hotwire freie Restzimmer auffüllt.
Nach einem Strandbesuch und dem chilligen Sonnenuntergang am Venice Beach gibt es noch ein leckeres Dinner, bei La Cabana auf der Rose St ,einem urigen Mexikaner, der für seine Cocktails aber auch Fajitas berühmt ist. Kalifornische Köstlichkeiten.

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